Was kann ich tun? Tipps von A bis Z
Ernährung
Wenn Sie unter sehr trockener Haut oder Neurodermitis leiden, sollten Sie auf ausreichend körperliche Bewegung und eine ausgewogene, hochwertige Ernährung achten. Dabei gibt es keine allgemeingültige Empfehlung. Etwa 30 Prozent der Menschen, die unter Neurodermitis leiden, sind gegen bestimmte Lebensmittel oder andere Stoffe allergisch. Deshalb ist es oft wichtig, einen Allergietest durchführen zu lassen.
Hauttagebuch
Die Haut spiegelt unsere Lebensweise. Verschiedene Auslöser können die Haut trockener werden lassen oder reizen. Welche das sind, können Sie gut mit einem Tagebuch herausfinden. Notieren Sie, was Sie gegessen, welche Kleidung Sie getragen, womit Sie sich gepflegt, was Sie unternommen oder worüber Sie sich geärgert haben, und schreiben dazu, wie sich Ihre Haut angefühlt hat.
Kleidung
Genauso können synthetische Stoffe und sogar bestimmte Waschmittel die extrem trockene Haut reizen. Testen Sie aus, welche Fasern Sie am besten vertragen, und spülen Sie die Kleidung immer gut aus. Gut vertragen werden meistens Baumwolle, Seide und Leinen.
Kosmetik
Bei der Gesichts- und Körperpflege sollten Sie auf chemisch-synthetische Inhaltsstoffe und Duftstoffe verzichten. Es zeigt sich immer wieder, dass Pflegepräparate mit natürlichen ätherischen Ölen ein erstaunlich geringes kontaktallergenes Potenzial besitzen und deshalb auch für Allergiker gut verträglich sind.
Stress abbauen
Lernen Sie Techniken, sich gegen Stress abzugrenzen. Heileurythmie, eine Bewegungstherapie, die ein gestörtes Kräfteverhältnis im Körper wieder ins Gleichgewicht bringt, kann hier eine gute Hilfe sein.
Winter
Um die Haut vor der Kälte zu schützen, brauchen Sie warme Kleidung. Beim Wechsel von außen nach innen geraten Sie dann schnell ins Schwitzen. Körperschweiß aber verursacht Juckreiz und kann Ekzeme auslösen. Ziehen Sie sich deshalb nach dem Zwiebelschalenprinzip mit mehreren dünnen, atmungsaktiven Kleidungsschichten übereinander an.
Luftbefeuchter in geschlossenen Räumen vermindern besonders im Winter, dass die Haut zusätzlich austrocknet.

