Das Rosenprojekt der Deutschen Welthungerhilfe in Afghanistan

Grünes Licht für rote Rosen

Um dem Opiumhandel langfristig entgegen zu wirken – immerhin 80 Prozent des Weltbedarfs an Heroin kommen aus Afghanistan - und den Menschen gleichzeitig eine Alternative zur Existenzsicherung zu bieten, bauen seit Oktober 2004 auf Initiative der Deutschen Welthungerhilfe 400 Bauern auf 60 Hektar Land die Öl-Rose Damascena an. Mit der Herstellung von Rosenöl ließ man eine alte afghanische Tradition wieder aufleben, und die ersten Ernten konnten sowohl in der Quantität als auch in der Qualität überzeugen.

Bereits im Sommer 2006 signalisierte WALA Interesse am afghanischen Rosenöl und unterstützt seitdem das Projekt durch Expertise und Know how. Durch die Kooperation erschließt sich der Hersteller von Naturkosmetik eine zusätzliche Quelle des kostbaren Rohstoffs, denn der Bedarf an Ölen aus ökologisch angebauten Pflanzen wächst stetig. Die Bereitschaft der Bauern, sich den Anforderungen der Naturkosmetik entsprechend zu zertifizieren, machte die Zusammenarbeit zwischen WALA und der Deutschen Welthungerhilfe möglich.

www.welthungerhilfe.de/afghanistan-rosenprojekt.html